Chronik



Aus den Gründerjahren

Am 20.1.1968 trafen sich in der Gaststätte " Bei Andi " Erkratherstr. vier Karnevalisten nicht nur zu einem gemütlichen Bierabend. Hermann Opfinger, Werner Grahle, Karl-Heinz Becker und Ruth Arnold, Tochter von Hermann Opfinger, gründeten an diesem Abend die KG Rheinische Garde Blau-Weiss e.V.Hermann Opfinger, zu diesem Zeitpunkt schon als Büttenredner in Düsseldorf bekannt, übernahm das Präsidentenamt.1968 wurde am 11.11. die für den Verein erste Karnevalssession mit einem Kostümfest in der Gaststätte "ZurKatzbachquelle" in Eller begonnen.


1969 fand die 1. Karnevalssitzung im Kolpinghaus statt. In diesem Jahr zog die Gesellschaft erstmalig als Fußtruppe im Rosenmontagszug in Ürdingen mit.

 

1970 wurde der 1. Rosenmontagswagen "Das Wikingerschiff " mit viel Engagement von den
Vereinsmitgliedern gebaut. Zu diesem Zeitpunkt nahm die Rh. Garde noch am Rosenmontagszug in Duisburg teil.

1972 präsentierte sich die Gesellschaft am Rosenmontag in Düsseldorf mit einem Prunkwagen.

1971 wurde die Tanzgarde unter Leitung von Ruth Arnold gegründet. In den Folgejahren wuchs der Verein schnell auf 60 Mitglieder an. Hermann Opfinger verstand es mit großem Geschick diese Gesellschaft aufzubauen und über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen.

1972 wurde auf der Karnevalssitzung im Kolpinghaus die erste Ehrenwürde Dr. humoris causa an den Sänger Graham Booney verliehen. Zahlreiche Persönlichkeiten, wie Ray Miller, Chris Howland, Ricky Shayne, Bill Ramsey, Camillo Felgen, Peter Beil folgten in den nächsten Jahren.

Das karnevalistische Engagement von Hermann Opfinger wurde von zahlreichen Ehrenmitgliedern und Senatoren, wie z.B. Theo Lücker als Ehrenmitglied, Primo Lopez, Albert und Margot Bitter, Werner Metzen und Horst Faßbender unterstützt.

 

Mit dem Tod von Hermann Opfinger 1992 verlor die Rheinische Garde einen Präsidenten,

der mit Leib und Seele Düsseldorfer Karnevalist war.